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Seelenverwandte(r) gesucht

Autor Nachricht
Kukushka
Neues Mitglied
Registriert seit: 29.06.2010
Beiträge: 4
29.06.2010, 15:53:08
Hej, ich bin neu hier und habe mich angemeldet, weil ich gern mit Menschen in Austausch treten möchte, die die gleiche Persönlichkeits- bzw. Wesenskarte haben wie ich:

Wesenskarte: Eremit
Persönlichkeitskarte: Mond

Ich habe schon sämtliche Freunde, Verwandte etc. unter diesem Aspekt angeschaut und habe da niemanden mit dieser 9/18-Konstellation finden können... Ich find besonders den Mond schwierig und würde gern erfahren wie es anderen geht, die den Mond als Persönlichkeitskarte haben...

Ich bin gespannt!

Sonnige Grüße

Kukushka
Lunaaria
Engagiertes Mitglied
Registriert seit: 02.06.2006
Beiträge: 1043
29.06.2010, 16:47:17
geändert von: Lunaaria - 29.06.2010, 16:48:00
Hallo Kukushka,

ein herzlilches
Willkommen im Club!


Ich selbst kann dir bei deiner Suche nicht dienen, bin selber ein Doppelherrscher (40/4) grinsen

Auf netten Austausch,
Lunaaria
___________________________________________________________________



WER NACH AUSSEN BLICKT, TRÄUMT, WER NACH INNEN BLICKT, IST WACH
Kukushka
Neues Mitglied
Registriert seit: 29.06.2010
Beiträge: 4
30.06.2010, 09:43:31
Hallo Lunaaria,

danke für das Willkommen! Der Herrscher ist meine Jahreskarte.

Hab einen wunderschönen Somertag,

Gruß Kukushka
Venus
Mitglied
Registriert seit: 17.06.2007
Beiträge: 71
04.07.2010, 12:44:57
Hallo Kukushka zwinkern

War schon länger nicht mehr hier und lese gerade dein Post:

Zitat:
Ich habe schon sämtliche Freunde, Verwandte etc. unter diesem Aspekt angeschaut und habe da niemanden mit dieser 9/18-Konstellation finden können... Ich find besonders den Mond schwierig und würde gern erfahren wie es anderen geht, die den Mond als Persönlichkeitskarte haben...


Ich habe diese Konstelation und finde sie ganz spannend.Ich schaue z.B.gerne hinter die Dinge, die für das Auge unsichtbar sind.Das, was innerlich bewegt.
dafür steht die Karte "Der Mond"/18.
Die Karte "Der Eremit"/9 sehe ich dann quasi als Unterstützung meinen Weg bewusst und mit Sicherheit zu gehen.

Viele Grüße

Venus


Glück entsteht durch die Aufmerksamkeit in kleinen Dingen
Kukushka
Neues Mitglied
Registriert seit: 29.06.2010
Beiträge: 4
06.07.2010, 08:48:15
Liebe Venus,

danke für deine Rückmeldung! Schön, daß sich endlich jemand gefunden hat...

Was ich u.a. zur Mondkarte und ihren Themen gefunden habe, ist Folgendes:

unbewusst regierende Trugbilder und Fehleinschätzungen aufspüren; die Wurzeln der eigenen Unsicherheit und Angst ergründen, an die Wurzeln eines Problems vordringen, Ausloten der eigenen Seelentiefe, tiefste Eisichten ins eigene Innenleben gewinnen, große Empfänglichkeit für innere Bilder, behutsam eine Angstschwelle überwinden; zu den eigenen Gefühlen, Ängsten und Schwächen stehen; aufgewühlte seelische Kräfte zum Weiterkommen einsetzen, große Sehnsucht verspüren; darauf vertrauen, dass nicht mehr kommt, als man verkraften kann

aber auch:

Gefühle anderer empfinden, als seien es die eigenen; keine Abgrenzungsfähigkeit, tiefe emotionale Beeinflussbarkeit, Irritierbarkeit, Irrationalität, sich selbst verzehrende Kraft, sich unsicher sein, tiefer Schuldkomplex

Geht dir das auch so, daß du die Gefühle der anderen so extrem spüren und dich oft nicht abgrenzen kannst?

Ich finde diese Karte schwer zu fassen. Hat mir aber gut getan mich damit zu beschäftigen, denn es hilft mir mich anzunehmen in meinem so-sein.

Der Text von Margarete Petersen zu dieser Karte ist sehr schön:

"Ein stilles Wesen ertastet den Weg vom Meer des Unbewussten
zu den Bergen des Wissens.
Mondin - in deinem Licht zeigst du behutsam das
Entflechten - Auflösen - und
Verflüssigen
illusorischer Erscheinungen.
Der Verstand,
Hüter der kausalen Gesetze,
tritt zurück.
Andere Wirklichkeiten dehnen sich aus.
Was als schädlich verdrängt
und tabuisiert wurde,
darf hochkommen.
Das Salz der Tränen wandelt sich
in kostbare alchimistische Essenz."
Autor: Margarete Petersen

Mit dem Eremiten komme ich ganz gut klar und auch hier war es eine große Hilfe und Bestätigung für mich von seinen Qualitäten zu erfahren im Sinne von mehr zu mir und meinen Bedürfnissen zu stehen, für mich zu sorgen und mich nicht seltsam zu finden, wenn ich so oft den Rückzug suche, um mich wieder spüren zu können...

Viele Grüße
Kukushka
Venus
Mitglied
Registriert seit: 17.06.2007
Beiträge: 71
06.07.2010, 21:02:46
Hallo Kukushka

freuen Ein schöner Text von Magerete Peterson zur Karte...

Sehr empfehlenswert zum Thema ist dieses Buch:

Tarot und die Magie der Zahlen
http://www.tarot.de/content/book_detail.php?id=150
- persönliche Karten als Wegweiser zur Lebensaufgabe

PS: Empathie zu spüren und sich trotzdem abgrenzen zu können (nötige Distanz) kann man lernen zwinkern

Viele Grüße

Venus
Glück entsteht durch die Aufmerksamkeit in kleinen Dingen
Kukushka
Neues Mitglied
Registriert seit: 29.06.2010
Beiträge: 4
07.07.2010, 11:00:00
Guten Tag, Venus,

danke für den Buchtipp, habe es gleich bestellt.

"PS: Empathie zu spüren und sich trotzdem abgrenzen zu können (nötige Distanz) kann man lernen "

naklar kann man das - bin ja dabei und doch gelingt es oft nicht - besonders, wenn es nahe Familienmitglieder betrifft wie Kinder oder bei Krankheiten wie Krebs in der Familie etc.

Hab eine gute Zeit!

Kukushka
Venus
Mitglied
Registriert seit: 17.06.2007
Beiträge: 71
07.07.2010, 17:56:24
Hallo Kakusha,

;)Da bin ich mal gespannt wie es dir gefällt.Das Buch kann man auch sonst sehr schön nutzen da, es noch als Schmankerl eine ungewöhnliche Herangehensweise an Themen bietet die uns beschäftigen bietet (laß dich überraschen).

Und natürlich hast du recht was Personen betrifft die einem emotional nahe stehen.Das ist es so gut wie unmöglich Distanz zu halten und gleichzeitig mitzufühlen. das geht vielen Menschen so.

Jede persönliche Karte des Tarot bietet jedoch auch die Möglichkeit sich ihrer Stärken und Ressourcen bewusst zu werden.

Dabei wünsche ich dir jedenfalls viel Erfolg

Viele Grüße

Venus freuen
Glück entsteht durch die Aufmerksamkeit in kleinen Dingen
anarchrist
Neues Mitglied
Registriert seit: 03.07.2010
Beiträge: 1
15.07.2010, 10:45:00
ROFL Liebe Kakusha, durch " zu Fall " bin ich auf Deine Suche nach einem Seelenverwandten gestoßen. Nun bist Du fündig ich bin am 1.6.1955 gebohren.;) Wir haben einen wirklich Spannenden Auftrag.
Alles Liebe
Anarchrist
Rüdiger
Engagiertes Mitglied
Registriert seit: 08.02.2006
Beiträge: 1043
22.07.2010, 06:50:23
Ahoy!

Vielleicht nochmal eine alternative Sicht auf die Karte gefällig?
Waite 018 - Der Mond

Ich finde, daß neben dem Teufel die Karte Mond eine der am häufigsten mißverstandenen Karten der großen Arkana ist.
Jeder assoziert schon allein aufgrund des Namens alles mögliche an Unbewusstem und "lunarem Wissen".

Dabei halte ich die Namensgebung der Karte für eine ... hmm ... "Schönheits-Entscheidung", weil sie so gut zwischen den Stern und die Sonne passt. Ein in meinen Augen möglicherweise treffenderer Name wäre z.B. "Sonenfinsternis".

Betrachtet man die Karte nämlich über das bloße "Namensschild" hinaus in ihrer Symbolik, ist Sonnenfinsternis eigentlich genau das, was eigentlich dargestellt wird: ein sich vor die Sonne schiebender und diese verdunklender Mond.

Nun ist bei einer Sonnenfinsternis jedoch nicht das Auftauchen des Mondest das markante, "merk-würdige" Ereignis, sondern das "Weg-sein" der Sonne, die Verdunkelung dessen, was zu der betroffenen Tageszeit eigentlich selbstverständlich ist. Und diese unverhoffte (Sonnen-)Finsternis und das damit verbundene "im Dunkeln tappen" ist auch das, was die Karte auxh in der weiteren Symbolik darstellt.

Weit entfernt von der traumwandlerischen Sicherheit einer intuitiven Hohepriesterin - deren Mondsymbolik einzig durch den Krebs angedeutet wird (Sternzeichen Krebs wird astrologisch vom "Planeten" Mond "beherrscht"), zeigt sich ein nur sehr schmaler Weg, der zum Ziel - den beiden Türme in der Ferne - und darüber hinaus führt.

Doch links und recht lauern zwei "Tiere" (den Zusammenhang zwischen engl "animal" = "Tier" und ital. "anima" = "Seele" kann man nicht oft genug wiederholen), von jeher Sinnbild für Seelenanteile. Und selbst die Art der zwei Tiere lässt auf innere(!) Un(!)-Klarheit, "Zwei-fel" (weil "zwei Fell-Tiere"? zwinkern ) schließen: der domestizierte Hund und der wilde Wolf.
Also selbst die inneren Stimmen der Seele versuchen uns vom schmalen Grat abzubringen, den wir da ersüpren müssen.

[Das sind die Momente, von denen ich gerne sage, daß die innere Stimme manchmal auch nichts anderes ist als das Bellen des inneren Schweinehundes ist. Dieses Bellen haben wir wohl fast alle schonmal gehört, wenn es um Zahnarztbesuche oder andere unangenehme Dinge geht.]

Von daher steht die Karte "Mond" für das genaue Gegenteil des Symbols "Mond": eine bis in die tiefsten Bereiche unserer Seele reichende Unklarheit, Unsicherheit, Angst, Beklemmung (Angst und Enge kommen aus demselben Wortstamm), Zweifel, Verzweiflung, Orientierungslosigkeit.

Das einzige Licht, das uns in dieser Sonnen-Finsternis eine Orientierungshilfe geben kann, um auf dem richtigen Weg zu bleiben, ist die Lampe des Eremiten, der mit der Karte Mond über die Quersumme (18 => 1+8 = 9) verbunden ist. Und diese eine einzelne Licht seiner Laterne steht für die erleuchtende Erkenntnis über unsere wahre Identität.

Ergo: seinem reinsten inneren Selbst treu bleiben ist das Einzige, das einem in "Zeiten der (inneren) Finsternis hilft, auf dem richtigen - nämlich dem ureigensten - Weg zu bleiben.

Übertragen auf Persönlichkeits- und Wesenskarte würde ich mich zu der Aussage hinreissen lassen, daß diese Karte(n) für einen Menschen stehen, der sehr oft im Leben einer tiefen Identitätskrise ausgesetzt sein wird, die er immer nur dadurch meistern kann, dass er sich auf das besinnt, was sein "wahres Ich" ist.

Soweit "mal eben" :jaybee" , meine gesitgen Ergüsse morgens um sieben ... (wo die Welt ja angeblich noch in Ordnung sein soll ;-) )

Gruß, Ich
"Ich bin. Mehr gibt es nicht zu sagen, mehr braucht es nicht."
R. Keßler
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